Weiterfahrt


Nach einer weiteren tollen, aber windigen Nacht in Sesriem führte uns unser Weg am 20.11.2015 über Solitaire nach Walvis Bay und weiter ins benachbarte Swakopmund. Auch hier ging alles über Schotterpiste. In Solitaire machten wir einen Zwischenstopp, da es wohl den besten Apfelkuchen der Welt dort geben sollte… warum ausgerechnet in einem Nest in der Wüste, wo laut Ortseingangsschild 92 Menschen leben? Wir hatten auch bereits besseren Apfelkuchen gehabt als da.

Weiter auf der Strecke sahen wir noch ein anderes Auto Sachen von der Strasse aufsammeln, um uns wenig später einem Fahrzeug von hinten zu nähern, welches die Heckklappe offen hatte. Auch wir sammelten noch ein paar Sachen ein und überholten schliesslich in halsbrecherischer Fahrt diese ziemlich grosszügigen Touristen, welche all ihr Hab und Gut auf der Strasse verteilten und bewegten sie zum Anhalten. Gross war die Freude, reichlich von uns und dem anderen Fahrzeug beschenkt zu werden.

Nur wenig später fuhren wir an einem Auto vorbei, welches am Strassenrand in der Wüste steckte. Wir hielten an, drehten um und stellten fest, dass da jemand wohl einen Unfall hatte. Es waren zwei Franzosen, deren Auto von der Strasse abgekommen ist. Soweit war alles gut, nur das Fahrzeug hatten einen Platten, da ein Reifen von der Felge gesprungen ist. Noch beim Begutachten und Fachsimpeln, was man denn tun könnte kam die Truppe mit dem erst offenen, nun geschlossenen, Kofferraum vorbei…und hielt natürlich auch.

Unser Kompressor kam abermals zum Einsatz und die Franzosen hat mehr Glück als Verstand. Der Reifen sprang wieder auf die Felge und so konnten sie ihre Reise fortsetzen. Der Rest der Fahrt nach Walvis Bay und Swakopmund verlief dann aber reibungslos.

#Namibia

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