Wale, Wein & Wandern


Da die Walsaison nur bis Dezember gehen soll und es nur eine Autostunde von der Autovermietung den besten Walbeobachtungsplatz vom Festland aus haben soll, war dies unser erstes Ziel. Ab nach Hermanus Wale beobachten. Leider hat uns dort nach etwa einer Stunde warten die Lust verlassen und wir sind, ohne Wale gesehen zu haben, weitergefahren.

Und zwar in die kulinarische Hauptstadt Südafrikas, so sagt man, Franschhoek. Dort haben wir am 11.11.2015 in der Otters Bend Lodge einen Standplatz für unser Auto bezogen und sind in die Stadt zum Abendessen. Die Lodge war das Nachbargrundstück zu Mont Rochelle, dem Weingut von Sir Richard Branson. War schon kitschig mit den Weinfeldern, davor noch Koppeln mit Pferden und das in einer traumhaften Landschaft.

Über Franschhoek lässt sich noch sagen, dass die Stadt damals von den Hubenotten gegründet wurde. Somit sind viele Namen von Weingütern und Strassen Französisch und auch von der Kulinarik soll viel hängen geblieben sein. Leider waren wir schon zu spät dran, um noch auf eine Tour auf eines der Weingüter zur Verkostung aufzuspringen. So blieb uns nichts anderes übrig, als dort unser Glück in einem der Restaurants im Ortszentrum zu versuchen.

Generell sind wir wirklich sehr positiv überrascht mit der Qualität und dem Preis vom Essen in Restaurants. Die Weinverkostung heben wir uns dann halt für die paar Tage vor unserem Rückflug auf. Donnerstagmorgen sind wir dann früh in die Cederberge aufgebrochen und am frühen Nachmittag auch angekommen. Auf dem Weg haben wir noch in einem Farmladen Orangen gekauft – 7 kg Sack für 0,70 EUR. Das soll uns mal jemand nachmachen! Auf dem Weg zum Ziel lag unsere erste Schotterstrasse – zur Eingewöhnung an Namibia.

In den Cederbergen angekommen, haben wir direkt im Algeria Camp eingecheckt und waren sehr überrascht auch endlich Temperaturen von über 20°C zu erfahren – wunderschön. Auf Anraten des Rangers sind wir auch ziemlich gleich zu einer 2 stündigen Wanderung zu einem Wasserfall aufgebrochen. Einfach nur traumhaft bei Sonnenschein, blauem Himmel und wunderschöner Landschaft (erinnert ein wenig an Australien). Der Wasserfall selbst war auch fast schon wie nicht von dieser Welt. Da läuft man 1h durch furztrockenes Gelände und wundert sich bereits was der Ranger da von einem Wasserfall gefaselt hat und mit einem Mal steht man wirklich vor Wasser, das wie aus dem Nichts die Felsen runterrauscht – toll.

Freitag (13.11.2015) wollten wir dann auf Anraten des Rangers zum Wolfberg Arch (ein Felsentor oben in den Bergen) wandern. Leider haben wir die Infos ein wenige verwechselt und die Gehzeiten entsprechen wirklich unserem Tempo. Da wir nicht vor hatten die von uns geplanten fünf Stunden in die vom Ranger erwähnten acht Stunden zu verlängern, da dies Unser Sonnenschutz ganz sicher nicht erlaubt hätte, sind wir circa eine Stunde vor dem Ziel wieder umgedreht. Ihr seht: hier in Südafrika kann man VIEL wandern und die Landschaft ist wirklich sehr schön. Leider zieht es uns nun weiter nach Namibia – stay tuned.

#Südafrika

3 Ansichten

Ⓒ 2005 - 2020 www.frogs-eye-view.com