Lieblingsplatz


Das tolle an der Region wo wir diesmal Urlaub machten ist, dass alles sehr nah beieinanderliegt. Somit fuhren wir keine 2h und waren komplett raus aus der Zivilisation und draussen in der Natur, genauer gesagt in der Wüste. Generell wird ein Grossteil unserer Reise von Wüste geprägt sein. Die Fahrt ging also von der Küste so 4-5h Inland. Jule hatte herausgefunden, dass man hier mit einem kleinen Umweg nach Palm Springs ein paar tolle Sanddünen anschauen kann. Gesagt getan und dann weiter nach Palm Springs, wo wir die nächsten zwei Nächte verbrachten.

Im Gegensatz zur Küste war es in Palm Springs mit 40-45 Grad wirklich schön warm. Palm Springs liegt nur knapp über dem Meeresspiegel aber gleich neben 3300 Meter hohen Bergen. Also fuhren wir mit der Seilbahn von ca. 800m auf 2500m um dann bei angenehmen 30 Grad auf den höchsten Gipfel, dem Mount San Jacinto, zu wandern. Die Ranger rieten uns zwar dringendst davon ab, da es bereits 13 Uhr war, man angeblich mindestens 8h braucht und wir somit in die Dunkelheit kommen würden. Nach etwas mehr als 2h waren wir auf dem hohen Gipfel in 3302m Höhe und genossen die unglaubliche Aussicht über die endlos erscheinende Wüste.

Nach einer knapp 1-stündigen Pause machten wir uns auf dem Rückweg und waren nach ca. 5h Stunden gegen 18 Uhr zurück bei der Seilbahn, genau richtig zu einem Abendessen und um den Sonnenuntergang sowie die Dunkelheit abzuwarten. Die Extreme sind schon der Wahnsinn. Kaum ist die Sonne weg, wird es richtig kalt, um die 0 Grad. Die Städte (Palm Springs und Aussenbezirke) unten im Tal sehen aus wie kleine Miniaturschachbretter und der Sternenhimmel ist atemberaubend schön. Keine 30 Minuten später erreichten wir die Talstation bei 35 Grad, mitten im Lichtermeer und Sterne sieht man keinen einzigen mehr. Im Grossen und Ganzen war Palm Springs die beste Stadt auf unserer Reise. Es gibt sehr viele leckere Restaurants, es ist warm und das Wetter passt immer.

#USA

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