Ende der Rundtour


Nun waren wir also in Amed. Mit Amed bezeichnet man einen etwa 10km langen Küstenabschnitt im Osten Balis, welcher lange dafür bekannt war noch komplett unberührt von Tourismus zu sein und eine wunderbare Unterwasserwelt zu bieten. Ersteres ist seit dem Einzug des Tourismus seit einigen Jahren nicht mehr ganz so. Dennoch war dieser Ort eine tolle Abwechslung zu allem, was wir bis dahin gesehen hatten. Viele Unterkünfte lagen direkt am Wasser, es war sehr ruhig und ausser entspannen und Schnorcheln konnte man hier nicht viel machen. Zumal viele Unterkünfte auch noch über einen schönen Pool verfügten, was ganz gut war, wenn man bedenkt, dass die Korallen im Meer fast direkt bis an den Strand reichten.

Auch wir nesteten uns für 2 Nächte in einem „Homestay“ direkt am Meer und mit Pool nieder. Die Lage, die Besitzer, der Strand, der Pool und das Essen waren fantastisch, nur leider war unser Zimmer ziemlich nah an der Strasse gelegen, so dass es nachts recht laut war. Auch das war ein Grund, weshalb wir nur 2 Nächte geblieben sind.

Etwa 15 Minuten entfernt hatte es einen wunderbaren Aussichtspunkt von der Steilküste auf den Gunung Agung im Sonnenuntergang. Ein paar Einheimische verkauften dazu noch eisgekühltes Bier – einfach herrlich und die Bilder sprechen sicher für sich.

Am ersten Abend trafen wir dann noch Szymon und Oliwia, zwei polnische Arbeitskollegen von Maik, welche wir bereits bei der Landung in Singapur getroffen hatten. Wir verbrachten einen netten Abend, bevor die beiden am nächsten Morgen auf Gili Air aufbrachen. Dort sollten wir sie dann auch wieder treffen.

Am Dienstag, 10.06.24, hatten wir dann aber genug gesehen und auch Autos auf der Strasse gehört, so dass wir wieder in Richtung Kuta aufbrachen mit dem Ziel so schnell wie möglich auf Gili Air zu kommen, welche nach wie vor frei von Motorenlärm ist. Denn alles was einen Verbrennungsmotor hat ist dort verboten.

Der Weg nach Kuta zog sich ziemlich lange, aber wir schauten uns auch noch einen ziemlich schönen Wassertempel an. Dann hiess es aber „Kilometerfressen“. In Kuta angekommen haben wir problemlos die Roller zurückgegeben. Die Kratzer von Maiks beiden Stürzen scheinen gar nicht aufgefallen zu sein – puh, Glück gehabt. Der nächste Weg war dann auch direkt in ein Buchungsbüro, wo wir für den nächsten Morgen den Transfer nach Gili Air buchten.

#Indonesien

3 Ansichten

Ⓒ 2005 - 2020 www.frogs-eye-view.com