Bike & Boot


2 Tage mit dem Mountainbike über Berge und 3 Tage mit dem Boot durch den Dschungel.

Gegen Mittag ging die Tour von La Paz aus los und fuhren nach Sorata, vorbei am Titicacasee und den Ancohuma, dem dritt grössten Berg Boliviens. Unsere Truppe bestand aus 2 Österreichern, 2 Holländern, 2 deutschen Mädels, einer ex-deutschen jetzt in Mexiko lebenden und allerhand Personal.

Am nächsten Morgen ging es dann mit dem Jeep und den Fahrrädern hinauf auf 4800m wo diese dann abgeladen wurden. Weiter also auf Rädern, leider nicht immer nur hinunter, sondern auch manchmal wieder hinauf – kann Fahrradfahren auf 3000 bis 4000m anstrengend sein. 200m vor der Mittagspause hatte Maik dann den ersten Platten und 200m nach dem Mittagessen hatte Maik den zweiten Platten. Weiter ging’s durch weitere Abkürzungen mit ein paar Stürzen und mehr Platten bis das Flickzeug ausging. Dann war Abkürzungsverbot. Am Abend durften wir noch bei einem Wasserfall baden und dann ging es zur Unterkunft für diese Nacht – wunderschön in einem tropischen Garten gelegen. Maiks Zustand verschlechterte sich zunehmend mit leicht erhöhter Temperatur und absoluter Appetitlosigkeit.

Weiter ging es zunächst im Jeep und dann wieder mit dem Fahrrad. Nach einer Weile entschied Maik wieder in den Jeep umzusteigen, weil er sich einfach zu schwach fühlte – kurz vor dem Mittag gab es dann vom Guide die helfende Medizin. Mittagessen verbrachten wir an einer wunderschönen Stelle an einem Zufluss zum großen Fluss mit baden und leckeren Essen. Nach dem Essen ging es mit den Rädern bis nach Mapiri wo wir die nächste Nacht verbrachten.

Von Mapiri aus ging es per Boot weiter auf dem Fluss. Maiks Zustand wurde langsam besser und der Appetit kam auch zurück. Gleich zu Beginn der Bootsfahrt sind wir erst mal fast umgekippt, weshalb danach bei heiklen stellen auch laufen angesagt war. Am Abend erreichten wir, in der Nähe des Flusses, den Platz wo wir campen sollten. Nach dem Zeltaufbau ging es nochmals auf einen Aussichtspunkt, danach zum Baden, essen und Tee trinken am Lagerfeuer. Unser Zelt mussten wir nochmals versetzen, denn es wurde von tausenden Ameisen überfallen. Selbst in der Nach fand ich noch ein paar in den Schlafsäcken.

Auch den nächsten Tag ging es wieder weiter mit dem Boot mit ein paar Abstechern auf Land und kleinen Dschungeltouren, Badestellen und Wasserfälle. Am Abend kamen wir beim letzten Camp an und verbrachten die letzte Nacht im Zelt.

Der restliche Weg bis nach Rurrenabaque verlief reibungslos. Zerstochen von Sandfliegen kamen wir in Rurrenabaque an und gingen in ein recht schönes Hostel.

#Bolivien

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