Khosrov National Park


Nächstes Ziel war der Khosrov National Park am 28.02.2010. Hier soll es sogar Bären, Wölfe und Großkatzen geben. Haben aber leider keine Wildtiere finden können. Ansonsten ist der National Park wunderschön, vor allem aber mit Sonne und sicher im Frühling noch schöner anzusehen. Laut dem Lonely Planet soll man hier nur mit 4WD voran kommen… unser kleiner LADA 2107 tat es mit seiner Bodenfreiheit aber auch! Unser nächster geplanter Stopp sollte ein toller Ausblick von der Kirche St. Hovhannes Karapet sein. Doch damit, dass wir so hoch in die Berge fahren, dass wir im Schnee landen, hätten wir nicht gedacht.

Die Straße zu der abgelegenen Kirche war kaum zu finden und durch den dichten Nebel hätten wir eh keine Sicht gehabt. So ging es weiter nach Areni, besichtigten die Kirche, schauten uns die bekannten Areni Weinfelder an und fuhren auch schon weiter. Von Areni aus sind wir einen großen Abstecher nach Jermuk hoch gefahren. Jeder bisher sagte uns, wir müssten uns das unbedingt anschauen. Allerdings lohnt es sich nicht wirklich im Winter. Jermuk ist der Urlaubsort an sich. Viele Hotels, heiße Quellen, Thermalbäder und ein Wassermuseum. Für den Winter gibt es ein kleines steiles Skigebiet. Nur an diesem Tag war es nicht in Betrieb. Im Sommer sicher auch schön mit den vielen Parks. Bei uns war alles geschlossen. Die Sicht nur Schneeweiß. Aber die Fahrt nach Jermuk war schön.

Von Jermuk aus ging es erstmal zurück auf die Schnellstraße und weiter über den Vorotan Pass nach Sisian. In der Nähe von Sisian soll es eine große Höhle „Zorats Kurer“ geben, die wir leider nicht gefunden haben. In Shaki gibt es einen 18m hohen Wasserfall. Auch der ist nicht ausgeschrieben und wurde von uns nur zufällig gefunden. Der höchste Punkt des Vorotan Passes liegt auf 2344m.

In Shaki versuchten wir unser Glück den Wasserfall zu finden, hielten an einem Wasserkraftwerk an und liefen ein Stückchen, in der Hoffnung die Shaki Falls zu finden. Schon bald kam uns ein Hund entgegen gerannt, der uns bis zum Wasserfall begleitet hat. Hier schaffte es die Sonne auch sich durch die Wolken zu kämpfen und es wurde noch ein schöner Tag! Den 18m hohen Wasserfall konnten wir leider auch nicht richtig mit erleben – er hatte einfach zu wenig Wasser. Wir hatten erst überlegt in Sisian zu übernachten und fuhren durch die Stadt. Aber irgendwie zog es uns noch weiter. So fuhren wir weiter bis nach Goris, wo der Tag dann auch Enden sollte.

In Goris fanden wir mit Hilfe des Lonely Planet ein super Hotel (Mirhav Hotel). Die Leute waren wirklich richtig nett und die armenischen Frauen konnten da auch englisch. Der Besitzer des Hotels lebte 40 Jahre in Berlin, konnte somit gut deutsch und sein Hotel war dem europäischen Standard angepasst. Richtig schön und gut dekoriert. Frühstück gab es auch und Tee oder Kaffee den ganzen Tag über umsonst. Weil es uns so gut gefiel, buchten wir gleich 2 Nächte. Verlängern ist ja kein Problem. Zu dieser Jahreszeit waren wir die einzigsten Gäste!

#Armenien

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