Höhlensiedlungen


Auf Grund dessen, dass wir bisher wirklich kein Glück mit dem Wetter hatten, saßen wir montagabends am Internet um die Wettervorhersage zu checken. Auch am Dienstag sollte es noch nicht so gut sein. Wolken und bisschen Sonne. Nach langem Hin und Her entschieden wir uns einfach die Umgebung von Goris zu entdecken. Mittwoch sollte dann das Wetter endlich besser werden. So verlängerten wir unseren Aufenthalt im Hotel für eine weitere Nacht.


Unser erster Weg führte uns zu einem Kloster namens Tatev. Um dahin zu gelangen fährt man ewig auf einer Ebene, bis sich die Schlucht des Flusses Vorotan zeigt, die man überqueren muss. Das heißt einmal runter bis ins Tal und alles auf der anderen Seite wieder hoch, wo schon von weitem das Kloster zu sehen ist.

Nachdem wir das Kloster besucht hatten, mussten wir den selben Weg wieder zurücknehmen. Mit einem kleinen Stopp an einem Aussichtspunkt ging es anschließend wieder Richtung Goris, weiter nach Khndzoresk, wo die Höhlensiedlungen zu sehen sind. Die Bewohner des Dorfes lebten früher in den Höhlen. Sie erbauten sich da ihre Häuser und Ställe. Die meisten Höhlen sind heute leer. Die Dorfbewohner nutzen die Höhlen heute noch immer als Lagerraum. Ein paar wenige Unterkünfte werden noch von den Alten bewohnt, die sich an das moderne Leben oben im neuen Dorf nicht gewöhnen können oder wollen.

Der Tag war noch recht jung und so beschlossen wir in das „Alte Goris“ zu wandern. Über den modernen Friedhof gelangten wir in das alte Dorf. Auch die Bewohner von Goris lebten früher in einer Höhlensiedlung. In einige Höhlen konnten wir sogar hinein klettern, um ein leeres „Haus“ mal von innen zu sehen. Den Abend haben wir gemütlich im Hotel verbracht, damit wir mittwochmorgens bei Zeiten raus und wegkommen!

#Armenien

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